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Blog von Olaf Helper

SQL Azure und SQL Server Management Studio (SSMS)

22. Oktober 2009 , Geschrieben von Olaf Helper Veröffentlicht in #MSSQL

Es hatte lange gedauert, bis ich nicht nur einen Platz im Sql Azure Beta Programm von Microsoft bekommen habe, sondern auch eine Datenbank; das Angebot ist sehr begrenzt.

Nun habe ich aber endlich eine bekommen (na ja, vor ca. 3 Wochen) und nun auch mal etwas Zeit gefunden, mich zumindest ein wenig damit zu beschäftigen.

Die erste Umsetzung mit SDS war vom Funktionsumfang recht eingeschränkt, vergleichbar mit SimpleDB; ein einfacher Stack, auf dem man Daten ablegen und wieder abrufen kann.

Mit Sql Azure soll nahezu der volle Funktionsumfang des MS SQL Servers abgebildet werden. Man merkt es schon daran, dass man ganz normal den SqlClient von Ado.NET oder ADO verwenden kann und der ConnectionString dafür sieht fast aus, wie der für einen ganz „normalen“ SQL Server; nur das Preset tcp: ist neu.

Server=tcp:a5xxxxxxx.database.windows.net;Database=master;User ID=MeineUid;Password=MeinPwd;Trusted_Connection=False;

Noch besser ist aber, das durch diese Kompatibilität auch (fast) alle vorhandene Tools von Microsoft verwendet werden können, wie SqlCmd oder auch das SQL Server Management Studio (SSMS).

Es klappt ganz gut, es gibt aber natürlich auch Einschränkungen (soweit sie mir in der kurzen Zeit bisher aufgefallen sind):

-       Verbindung geht natürlich nur über eine Sql Account nebst strengen Passwort; klar

-       Hat man die Verbindung als „Registrierter Server“ angelegt, kann der Status nicht ermittelt werden; Sql Browser Dienst, der die Informationen bereit stellt, hätte ich eh nicht erwartet.

-       Der Server kann nicht über den „Object Explorer“ verbunden werden, es kommt eine Fehlermeldung wegen des fehlendes Objektes „sys.configuration“ (es ist eben noch kein vollständig abgebildeter MS SQL Server)

-       Man kann aber eine neue „Abfrage“ über den registrierten Server starten. In der Auswahl der vorhandenen Datenbanken werden auch alle angelegten Datenbanken angezeigt, aber man kann innerhalb einer Verbindung die Datenbank nicht wechseln. Man kann auch nicht mit USE [AndereDatenbank] wechseln, man erhält die Fehlermeldung:
Msg 40508, Level 16, State 1, Line 1
USE statement is not supported to switch between databases. Use a new connection to connect to a different Database

Das bedeutet: Man muss je Datenbank eine eigene Verbindung anlegen, in der man die gewünschte Datenbank als „Default“ Datenbank definiert, nur so geht es.

Alles im Allen nur kleine Einschränkungen, mit denen man (ich) leben kann.

Den ersten Start werte ich jedenfalls als sehr positiv; weitere Erfahrungsberichte werden mit Sicherheit noch folgen.

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